[Rezension] Die unendliche Geschichte



Bild © Thienemann Verlag


Autor: Michael Ende
Titel: Die unendliche Geschichte
Erscheinungsjahr: 1979
ISBN: 978-3-522-20203-9
Seiten: 520
Preis: 24,99 €





Zusammenfassung:

Die Unendliche Geschichte handelt von einem jungen Schüler namens Bastian Balthasar Bux, und er fühlt sich in seiner Haut nicht wohl, denn die anderen Schüler ärgern ihn gerne. Als er an einem Tag beschließt, die Schule zu schwänzen, findet er in einem Buchladen ein Buch namens Die Unendliche Geschichte,  das er sogleich stiehlt und sich im Dach des Schulgebäudes versteckt. Doch als im Buch seine eigene Geschichte fällt, bemerkt er, dass es kein normales Buch ist: sie ist unendlich und dennoch braucht sie einen Retter. 


 

Ein romantisches, malerisches Abenteuer...


Warum eigentlich noch Klassiker rezensieren, da doch eh schon jeder weiß, um was es geht...? EGAL! Das Buch ist so schön, dass ich es nicht unrezensiert lassen will.
Michael Ende ist wohl mit Astrid Lindgren der Klassiker für Kinderliteratur, die es auf dem Markt gibt. Seine Geschichten bestechen durch die fantasievollen Atmosphären und der besonders schönen moralischen Ansätze. Und ich behaupte, dass Die unendliche Geschichte eines seiner schönsten Werke ist.

Was man in der Hand hält, ist ein Stück Magie. Das Buch sieht nämlich genauso aus, wie die unendliche Geschichte im Buch beschrieben wird. Der Einband, die grünen und roten Buchstaben, die Schlangen vorne, die sich gegenseitig in den Schwanz beißen. Egal wie alt man ist, das Buch strahlt unheimlich viel Liebe aus und bietet jedem Möglichkeit zum Träumen. Plötzlich, früher oder später, fühlt man sich immer mehr in das Buch hinein. Wer ist Bastian? Woher kommt er? Wie realitätsnah ist das Werk? Könnte all dies nicht auch mir passieren?
Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet, wenn ihnen auch eine gewissen Tiefe fehlt, wie man es bei einem Buch für Erwachsene erwarten würde. Aber warum Dinge erwarten, die niemand verlangt? Ganz im Gegenteil: das Buch geht weit über sein Genre heraus. Es überschlägt sich an Moral und Message, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt und macht einem deutlich, wie schön und wichtig Träume und Fantasie sind. Auch Erwachsene sollten dieses Buch zur Hand nehmen, denn die Fantasie fehlt vielen leider sehr!
Viel mehr bleibt mir bei diesem wundervollen Werk nicht zu sagen, außer, dass man es sich unbedingt antun muss!



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