[FBM] Self-Publishing, Fitzek und co!

Haaallo Leute!
Heute möchte ich euch einen kurzen Bericht zu meinem Tag auf der Frankfurter Buchmesse schreiben. Dieses Jahr stand, im Gegensatz zu letztem Jahr, alles auf Zeichen "Self-Publishing". Ich habe mich durch einige interessante Seminare und Gespräche gehört und viele tolle Persönlichkeiten mal sehen können.
Ich bin dieses Jahr aufgrund des "alles auf Anfang"-Status meines Blogs privat unterwegs gewesen. Daher hatte ich weder spezielle Meetings noch irgendeinen journalistischen Hintergedanken. Dieses Jahr war ich hauptsächlich in Halle 3.1 Angekommen bin ich pünktlich um 11 Uhr und habe mir meine Unterschrift von Kai Meyer abgeholt. Zwar habe ich sein neues Werk noch gar nicht durch, aber ich bin jetzt schon sehr gespannt auf das Ende. Ich muss sagen, dass mir Meyer sehr sympathisch vorkam, zwar hatte er aufgrund der langen Schlange keine Zeit, irgendwie mit seinen Fans zu reden, aber trotzdem wirkte so, als ob er es eigentlich gerne getan hätte!

Weiter ging es mit der relativ langen (1 Stunde  und 15 Minuten) und umfangreichen Erklärung des Self-Publishings von den beiden Vertrieben Tredition und Ruckzuckbuch. Aufgeklärt wurden wir über eine Menge Dinge. Zahlen und Fakten über den Markt, Angebot über die beiden Druckereien, die Funktion von Lektorat und Korrektorat, Kosten eines Self-Publishers, Marketing und vieles mehr. Auf jeden Fall war es keine verschwendete Zeit, denn ich habe hier unheimlich viel gelernt. Beide Anbieter wirken sehr seriös. Gerne schreibe ich noch einmal einen Extra-Eintrag über das genaue Angebot von beiden, wenn Interesse besteht!
 Besonders habe ich mich über die Transparenz gefreut. Die Zahlen, die von den Betrieben genannt worden sind, waren zwar schockierend, aber leider auch wahr.
Es war erschreckend, dass die Buchindustrie zur Zeit erheblich Verluste einbüßen muss. Lesen steht momentan auf Platz 17 der Lieblingsbeschäftigungen in Deutschland! Vor 10 Jahren, bei der gleichen Studie, war es noch auf Platz 2... Viel Hoffnung wurde uns hier nicht gemacht, einmal mit dem Job Geld verdienen zu können, aber der Vorteil von Self-Publishing ist einfach: Man ist nicht auf Gewinnmaxierung aus.
Ich bin ein wenig durch die ganzen Self-Publisher-Stände gelaufen und habe einige schöne Bücher gefunden, die ich sehr unterstützendswert finde und zu denen in der nächsten Woche noch ein extra Blogeintrag kommen wird. Besonders gefallen hat mir, dass die politischen und geschichtlichen Dinge dieses Jahr sehr jugendlich aufgearbeitet wurden. Ich habe mir bei dem Stand von "Respekt!" eine wunderbare AntiIdiotikum-Tasche mitgenommen :D



Auf dem Forum gab es auch viel zu entdecken. Unheimlich schöne finnische Kinderbusse (Mumin!), Leseregale und einen Pop-Up-Store von Ullstein, aber auch das Lesezelt waren absolut sehenswert! Ich habe mich ebenfalls von den Hängematten faszinieren lassen und habe ein kleines Stündchen an den Regalen verbracht





Ebenfalls ziemlich schön war wie immer der Knaur-Verlag, der dieses Jahr zu Gunsten der Feelings eBooks ein kleines Mini-Event aufbaute. Mit kleiner Sektschenke und Schokoerdbeeren, einem Piraten mit dem man Fotos machen konnte, aber vor allem die Präsenz der ganzen Autoren hat das ganze zu einem echt schönen Event gemacht. Ich habe die Chance ergriffen und mich zu Sebastian Fitzek gestellt, der mir Noah signiert hat und auch noch ein Foto mit mir gemacht hat!




Nicht zuletzt hat auch Reiner Strecker, der Leser von der Skulduggery-Reihe eine Signierung in den Büchern meines Freundes hinterlassen. Außerdem waren wir noch bei Susanna Ernst, Ivonne Keller und Michaela Grünig, die über ihre Erfahrungen als Autoren mit Neobooks.


Zuletzt waren wir noch bei der Finnland-Ausstellung. Diese war dieses Jahr relativ minimalistisch. Der große Raum war gefüllt mit fünf großen Ringen, die jeweils innen eine kleine Ausstellung hatten. Wir haben einen kurzen Einblick in die wunderschöne Natur Finnlands erhalten, allerdings war dieses Jahr die Ausstellung eher enttäuschend. Spaß hatten wir allerdings auf der Schraffier-Tafel, bei der man Gedichte durch Schraffieren von Papier sichtbar gemacht hat.



Wie immer war der Tag auf der Frankfurter Buchmesse total gelungen. Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit gehabt als nur diesen einen Tag, aber ich freue mich dennoch, dass ich da war!

liebste Grüße,
Emma

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