[FILM zum BUCH] Divergent - Die Bestimmung

Als ich letztes Jahr herausgefunden hatte, dass Divergent nun auf auf die Leinwand kommt, war für mich klar, dass ich unbedingt in den Film gehen müsse. Und hier kommt sie nun, die Filmrezension!

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Achtung: Diese Filmrezension setzt voraus, dass man das Buch bereits gelesen hat. Andernfalls herrscht Spoilergefahr!

Der Film:

Titel: Divergent - die Bestimmung
Erscheinungsjahr: 2014
Länge: 139 Minuten
Regie: Neil Burger
Besetzung:
  • Shailene Woodley: Beatrice "Tris" Prior
  • Theo James: Tobias "Four" 
  • Kate Winslet: Jeanine Matthews

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Meine Meinung:

Als ich das erste Mal den Trailer gesehen habe, hat es mich erst einmal ganz schön aus den Socken geschmissen. Tris hat weder stimmlich noch äußerlich auch nur im Entferntesten dem entsprochen, was meine Fantasie sich da so erdacht hat. Mit ihrer Piepsstimme hatte sie mich erst einmal an ein My Little Pony erinnert. Aber trotz allem hat es mich nicht erschüttert, trotzdem einmal reinzuschauen.
Die Story geht mit der des Buches sehr konform. Nicht so wie bei anderen Filmen, folgt dieser hier dem gleichen Faden wie das Vorbild, allerdings will es in filmischer Version nicht ganz so funktionieren, wie im Buch.
Schnell zusammengefasst handelt es von Beatrice Prior, die in einer Welt in der Zukunft lebt. In einer Welt, die einen großen Krieg hinter sich hat, in einer Welt, in der die Menschen in fünf Fraktionen geteilt sind. Unabhängig davon, in welcher Fraktion man geboren ist, so muss sich jeder im Alter von 16 Jahren für eine davon entscheiden. Und es gilt: Fraktion vor Blut. Bei einem Eignungstest soll jeder erfahren, zu welcher Fraktion er gehören könnte, doch bei Beatrice kommt kein eindeutiges Ergebnis heraus. Damit, wie sich herausstellt, stellt sie eine Gefahr für den Staat dar..

Die dystopische Landschaft, die Kämpfe, die Effekte und sehen sehr gut aus, was man aber auf bei den Produktionskosten von 85 Millionen US-Dollar erwarten kann. Rasantes Tempo der Kamera, tolle Animationen und wirklich eine schön authentisch dargestellte Stadt.
Aber mal ehrlich - abgesehen davon, dass Romantasy so und so nicht mein Fall ist - wars das auch. Mich haben weder die Schauspieler Shailene Woodley und Theo James überzeugt (Nicht einmal Kate Winslet!), noch irgendwie die Dialoge, die teilweise sehr hingestellt und konstruiert wirken. Die Story funktioniert einfach nicht als ein Film, denn das Buch plätschert vor sich hin mit der Geschichte. Das hat mir als Buch sehr gut gefallen, aber im Kino leider gar nicht. Und noch dazu haben sie die liebevoll ausgestalteten Charaktere aus dem Buch total eindimensional dargestellt!
Ist man ein Kinogänger, der das Buch NICHT gelesen hat, so kann ich mir vorstellen, dass der Film keine wirkliche Entwicklung darstellt, keine Message hat, einfach "leer" ist.
Bei dem direkten Vergleich zu Panem wird einem klar, dass dort die Story glaubhafter ist. Man kann sich in entfernter Weise noch vorstellen, dass so etwas einmal passieren könnte. Die Story ist spannender gestaltet, besser dargestellt und auch tiefgründiger als das, was Burger und hier bietet.

Fazit:

Dieser Film hat den Anspruch, einem 10-13 Jährigen Fan-Girl zu genügen. Für Kenner und Liebende des Buches ist es sicherlich auch kein Graus, denn der Film gibt die Story sehr gut wieder. Man versteht den Film auch viel mehr und denkt sich die Raffinesse des Buches dazu. Aber wenn ich mich davon distanziere, ist dieser Film echt keine Empfehlung wert!

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